Kursdetails

Weil die Wunden Vögel werden Lesung und Diskussion mit der ukrainischen Schriftstellerin Natalka Sniadanko

Fünf Jahre Krieg gegen die Ukraine.
Drei Veranstaltungen in der vhs Region Lüneburg Celle - Heidekreis - Uelzen-Lüchow-Dannenberg-Lüneburg - Harburg

Seit Jahren wird die Ukraine in Deutschland vor allem mit Krieg, Gefahr und Zerstörung verbunden. In den letzten Monaten hat sich dieses Bild noch verstärkt: Die Ukraine steht für einen Vernichtungskrieg. Jedoch ist die Ukraine mehr als das – sie ist auch ein Land voller Literatur, Kultur und tiefgehender menschlicher Geschichten. Um die andere Seite kennenzulernen, wird Natalka Sniadanko u. a. aus dem Briefwechsel mit ihrer Berliner Kollegin Tanja Dückers lesen
Diese berührenden Briefe sind im Rahmen des Projekts „Weiter schreiben“ veröffentlicht worden, und sie sind ein persönlicher und literarischer Ausdruck ihrer Beobachtungen im Zusammenhang des Krieges.
Darüber hinaus werden - unter Mitwirkung von Wolfram Tschiche - weitere Texte von ukrainischen Autoren und Autorinnen vorgestellt; u. a. aus der ukrainisch-polnisch-deutschen Literaturzeitschrift RADAR sowie „die Horen“. Diese Texte erzählen nicht nur vom Krieg, sondern von den Gefühlen, Hoffnungen und Träumen der Menschen, die diesen Krieg erleben. Sie schaffen einen kulturellen Dialog und bauen Brücken zwischen verschiedenen Lesern und Kulturen. Die vorzustellenden Autorinnen und Autoren sind hierzulande kaum bekannt – ihre Stimmen verdienen es aber, gehört zu werden.
Es wird der Versuch unternommen, eine Ukraine - jenseits der Schlagzeilen- authentische, emotional und facettenreich erlebbar zu machen. Natalka Sniadanko und Wolfram Tschiche nehmen mit auf eine Reise durch die ukrainische Literatur, die das Verständnis für ein Land vertieft, das mehr ist als nur Konflikt und Krieg.

Natalka Sniadanka, geb. in Lviv (Ukraine) 1973. Freie Authorin, Übersetzerin, Publizistin; drei ihrer Romane wurden ins Deutsche übersetzt - Lebt und promoviert gegenwärtig in Leipzig.
Wolfram Tschiche, Jahrgang 1950; Studium der Theologie in Halle/ S. und Naumburg; seit Ende der 60er Jahre in der DDR-Opposition engagiert und zunehmend an „illegaler“ Bildungsarbeit beteiligt, u. a zu Menschenrechten, Analyse und Kritik des „Realen Sozialismus“; Gegenwartsphilosophie und Philosophiegeschichte. 1989/ 90 Mitglied des Neuen Forum; 1990 Mitarbeiter im Verein für politische Bildung und soziale Demokratie e.V.; 1991 - 1993 Leiter des Leipziger Büros der Heinrich-Böll-Stiftung

Kurstermine 3

Übersicht über alle Kurstermine (3) mit Datum und Ort
Nummer Datum Ort
1 Dienstag  •  23.02.2027  •  18:30 - 21:30 Uhr VHS, Trift 20, Saal
2 Mittwoch  •  24.02.2027  •  18:30 - 21:30 Uhr VHS, Trift 20, Saal
3 Donnerstag  •  25.02.2027  •  18:30 - 21:30 Uhr VHS, Trift 20, Saal
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